Neuigkeiten:

Die sichere Geburt

Wozu Hebammen?

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Hier berichte ich Euch, wie das Projekt voran geht und wie der Stand der Produktion ist.

Das Exposé und detailliertere Informationen findet Ihr unter "Der Film".

 

Hier lest Ihr, was so alles passiert ist und warum die Produktion sich als umfänglicher erwies, als anfänglich angenommen. An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank an Euch alle, die Ihr so geduldig auf den Film wartet. Er kommt!!!

Mai: Filmschnitt. Illustrationen einbauen, Musik komponieren lassen, Animationen fertig stellen, Zeichentrick vertonen, Lichtbestimmung, Tonmischung, Synchonprobleme beheben, Titeldesign, Kino-DCP herstellen und viel zu wenig Zeit, die Webseite schön zu machen ...

Die Postproduktion ist sehr anstrengend und zehrt an uns allen. Gleichzeitig wird sie noch überschattet vom Tod dreier Menschen aus meinem näheren und weiteren Umfeld.

April: Crowdfunding startet. Parallel Filmschnitt.

März: Filmschnitt und Crowdfunding-Video erstellen.

Februar:

Blitzeis verzögert Anreise nach Berlin, Das Schnittprogramm kann dei EDL von PremierePro nicht lesen. Ton erneut anlegen, neue Cutterin gefunden, Kino in München gefunden; muss kurzfristig neues Zimmer in Berlin suchen - Glück gehabt, ging trotz Berlinale schnell.

Januar:

Organisation der Postproduktion, Schnittstudio in Berlin, Transkriptionen der Interviews, Cutterin muss absagen

Dezember:

WCSFP, World Congress of Science and Factual - Sondieren, was Sender in Australien und Kanada zu dm Thema sagen.

Premierendatum festlegen.

Buchungen trudeln ein.

Webseite auf den neusten Stand bringen.

200 deutsche Flyer falten und in der nähern Umgebung verteilen + verschicken.

Jemanden gefunden, der mir die Firmenadressen einpflegen kann.

November:

Dreh mit Schwangerer.

3 Wochen Standby in Monteursunterkunft und dann im Hotel.

Wir müssen leider abbrechen.

Trailer verbessern. Englische Webseite überarbeiten.

Flyer erstellen und drucken lassen für Thieme Hebammenforum in Mainz. Leider ein Fehler im Druck. Alles zu dunkel. Die Reklamationssendung kommt genau einen Tag vor Abreise. 500 Flyer falten.

Auf dem Hebammenforum tolle Kontakte und die Idee, doch zu fragen, ob ich das Projekt nicht auf der Bühne kurz vorstellen darf. Ich darf! Beim Herausströmen nehmen viele Hebammen Flyer mit - ich denke, sie werden das Projekt unterstützen.

Oktober:

Vorbereitungen für Dreh mit Schwangeren. Dreh mit Schwangerer und Hebamme.

September:

weiter im Schnitt.

Dann, Mitte September die Nachricht, dass es doch klappt mit der Einladung nach Brüssel ins EU-Parlament.

Zunächst der Versuch einen eigenen Trailer dafür zu machen, aber das kommt zeitlich nicht hin.

Also nehme ich die Vorlage aus der Recherche und ergänze sie mit einem Interview

aus dem Dreh und mit den Studioaufnahmen der Schwangeren.

Brüssel ist spannend. Am 20.09. sitzen im Plenum nur eine Handvoll Leute, die Konferenz wird aber live gestreamt und es schauen an die 5000 Menschen zu.

Brüssel war ein wichtiger Schritt, um die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, aber auch auf das Filmprojekt.

Eine tolle Gelegenheit EntscheiderInnen zu treffen und persönlich kennen zu lernen.

Hier der Link zum Stream:

 

Hier die Zeiten, zu denen ich spreche:

00:57 - 00:59

01:07

01:38

Filmausschnitt: 01:43: -1:53

01.53 - 01:59

02:17 - 02:19

02.21- 02:23

 

 

August:

nach einer "Nachhilfestunde" beim Osteopathen entscheiden wir uns, diese Erklärungen ebenfalls in den Film zu nehmen.

Weiter machen wir noch ein Interview mit einer Stillberaterin und letztlich in Berlin ein Interview, welches ich bereits vor einem Jahr angefangen hatte zu organisieren. Erst in der Wurm drin und der Interview-Block muss verschoben werden, dann läuft alles wunderbar.

Lucille Solomon kommt ins Team. Sie wird die medizinisch-wissenschaftliche Illustration machen, die die 3D - Animation ersetzen wird.

 

Juli:

Turbolenter Monat. Privat gab es einen Trauerfall am Anfang des Monats. Die 3D Animation bereitet mir Bauchweh - ich entscheide mich für wissenschaftliche Illustration, gar nicht so leicht, da jemanden zu finden, es wird in Europa nur an sehr wenigen Schulen gelehrt. Werde aber fündig!

Aedan Jenner sucht sich ein Team aus 4 Studenten vom Plymouth College of Art zusammen, die ihm bei der Animation helfen.

Am 30. drehen wir endlich mit neuem Model im Studio fantastische Aufnahmen.

Am 31. sehr spannendes Interview mit Osteopathin über Fehlstellungen, die durch die verschiedenen Geburtsarten entstehen können und wie sie entstehen.

 

Juni:

- Aedan Jenner, der gerade seinen Abschluss am Plymouth College of Art gemacht hat, kommt 10 Tage nach Deutschland, um die Zeichentrick-Szenen in Aufbau und Timing zu besprechen und das Characterdesign zu übernehmen.

- Planung des Studiodrehs mit einer Schwangeren stellt sich etwas schwierig dar, da sich erst mal keine findet, die sich als Akt aufnehmen lassen möchte. Vorlage für die 3D Animation.

- Reaktionen aus Brüssel (Parlamentsmitarbeiter) auf meine Reaktion zum Post des Gesundheitsministeriums auf Facebook vom 09.06.2016. Politische Unterstützung zeichnet sich ab. Noch ist aber nichts spruchreif.

 

Mai:

- immer noch verzweifelte Suche eines 3D Artists für die Darstellung der physiologischen Geburt. Verhandlungen aufgenommen.

- nach dem Absetzen der Brasilianischen Präsidentin liegen die Verhandlungen mit den dortigen potentiellen Partnern auf Eis, da niemand weiß, was wird.

- Dreh eines Geburtsvorbereitungskurses

- letzte Abklärungen der Formate, um den Schnitt nun im richtigen Programm beginnen zu können, damit in der Postproduktion hoffentlich alles glatt läuft.

 

April:

- Sichtung des Materials, Start mit dem Rohschnitt

- Besuch der Messe des Stuttgarter Trickfilm-Filmfestivals: Dort lerne ich den Zeichentrickfilmer Aedan Jenner am Stand des Plymouth College of Art kennen, der gerade seinen Abschluss macht. Er ist begeistert vom Projekt und will mitmachen. Nach einem Abschluss wird er herkommen und am Projekt arbeiten.

- Startnext abarbeiten

- 40 h Interviewmaterial werden bei der Alpha-Omega digital GmbH in München von 4k auf HD umkopiert, um die Schnittzeit zu verkürzen und die Kosten für die Speichermedien zu reduzieren.

- der lange und sorgfältig geplante Dreh einer Geburtsvorbereitung muss verschoben werden, damit ich nicht Schwangere mit dem Zika-Virus aus Brasilien anstecken kann. Ich habe ihn nicht, aber nach Beratung mit einer Tropenärztin, halten wir es für besser, die Quarantäne einzuhalten.

 

März:

- Prof. Dr. Frank Louwen sagt das Interview zu. Es war wirklich lange und harte Arbeit an ihn heran zu kommen, es hat sich aber gelohnt!

- Reise zum RioContentMarket 2016, wo ich mein Projekt in extra anberaumten Meetings interessierten Firmen vorstellen kann, um eine Koproduktion  für den Südamerikanischen Raum anzubahnen. Wichtige Kontakte geknüpft. Leider überschattet diese Reise meine erfolglosen Versuche, einen 38 Jahre alten Animationskünstler mittels Herzmassage zu reanimieren, der zusammengebrochen war. Es begleitet mich ein paar Wochen, bis ich erfahre, dass es ein Hirnschlag war.

Während ich in Rio mit einer Hebamme in ihren Räumen ein Interview mache, findet an der Kreuzung nur 100 Meter weiter ein Überfall statt, bei dem zwei Menschen erschossen werden. Rio ist echt ein heißes Pflaster.

3-Tage Abstecher nach Sao Paulo, wo ich mit einem brasilianischen Kameramann den Geburtsbericht einer jungen Frau aufnehme, die ihr erstes Kind als Hausgeburt bekommen hat und ein Interview mit Dr. Alberto Guimarães mache, der sich als einer der wenigen Ärzte in Brasilien für die natürliche Geburt einsetzt. Der Kameramann will jetzt unbedingt Vater werden. Er, der erst nichts mit dem Thema anfangen konnte ist jetzt infiziert.

- Kurzreise nach Istanbul zu Hakan Cocer und Nese Karabekir (İstanbul Doğum Akademisi), um ihre Arbeit der Geburtsvorbereitung kennen zu lernen. Sie haben den interessanten Ansatz der psychologischen Kurzintervention bei Geburtsstillstand. Auch in der Türkei hat die Angst vor Geburt um sich gegriffen. Die Kaiserschnittrate ist bei über 50%.

In Istanbul sitzt mir ein wenig die Angst vor Anschlägen im Nacken. 14 Tage vor meinem Kurztrip dorthin hat es einen ganz in der Nähe gegeben, wo die Unterkunft und die Akademie ist.

 

Februar:

Hildesheim, Hannover, Bielefeld, Remscheid, Bochum, Köln, Dresden, Chemnitz

- Interviews mit Prof. Dr. Rainhild Schäfers, Prof. Petra Kolip, Prof. Dr. Sven Hildebrandt, Protagonistinen, die ihre Geburtserfahrungen schildern, sowie Christina Mundlos.

- Einladung zum RioContentMarket ´16 über GermanFilms mit 3 weiteren Dokumentarfilmern bei voller Kostenübernahme. Diese Filmmesse ist eine der größten und wichtigsten weltweit. Brasilien ist am Filmprojekt sehr interessiert, da die Regierung selbst die Kaiserschnittrate dort von 70% senken will. Diese einmalige Gelegenheit, den Film gleich in Übersee in der Produktionsphase bereits vorzustellen, kann ich nicht vorbeiziehen lassen. Also:

Erstellen einer englischen Webseite (the-safe-birth.com - wird noch angeglichen) und eines untertitelten Trailers für den RioContent Market, sowie der Akkreditierungsunterlagen (Exposé, Marktanalyse,  Protagonistenliste, Finanzierungsplan, Verwertungsplan) auf englisch.

 

Januar:

Es gibt es ein neues Produktionsauto, was ein altes Feuerwehrauto ist. Zwar kann uns der alte Mitsubishi-Diesel-Bus nur maximal mit 120 km/h zu den Drehorten bringen, ist aber sehr zuverlässig und das wichtigste: das Equipment hat Platz und niemand beschwert sich, wenn ich mal direkt vor einer Tür parke, um auszuladen.

So können wir die sehr bekannte Hebamme Ina May Gaskin endlich im Januar während des Fachkongresses "Gebären und Stillen" in Freiburg interviewen an der ich bereits zwei Jahre dran war. Ich nutze die Zeit, um auch noch ein wenig Werbung für das Filmprojekt mittels Flyer zu machen.

 

Dezember:

- Die Steuer muss gemacht werden.

- Drehplanung für Januar und Februar

- Flyer - Design und Herstellung

 

November:

- Vorstellung des Projektes im Rahmen einer Veranstaltung von Dr. Schweizer-Arau, um weiter Unterstützer für das Projekt zu finden.

- Herstellung der ersten Dankeschöns und Verschicken.

- Autosuche

- erste Materialsichtung (bereits 20 h Material)

 

Oktober:

Bad Wildbad im Schwarzwald: Interviews auf dem Midwifery Today Kongress:

Ibu Robin Lim (Indonesien), Gael Heart (USA), Sister Morningstar (USA),

Elisabeth Davies (USA); Betty-Anne Daviss (Kanada); Dr. Hakan Çoker und Nese Karabekir (Türkei). Es war beeindruckend, was die Hebammen aus den USA, wo es so lange keine Hausgeburt gab, zu berichten hatten.

 

September:

Das Produktionsauto stirbt an Motorschaden. Wir hatten es wohl bei den Alpenüberquerungen überstrapaziert. Erstmal Drehstop. Der Film war für Anfang 2016 geplant mit Kinopremieren, DVD Verkauf und Festivals. Auch haben sich einige Aspekte als wichtiger herausgestellt, als vorher geahnt und wir haben einige neue interessante Leute zu den Themen getroffen. Weitere Recherche und Terminplanung.

 

August:

Interviews in Süddeutschland, Schweiz und Österreich:

Dr. Herbert Renz-Polster; Dr. Riccardo Pfister, Genf; Nadine Wenger; Elena Tonetti-Vladimirova; Dr. Korbei, Gynäkologe, Wien; Dr. Markovitsch, Kinderärztin, Wien;

Dr. Eduard Winter, Medizinische Sammlung Narrenturm, Wien;

 

Juli:

Brighton, London

Dreh in England: Michel Odent, Primealhealthresearch, London;

Midwife Amandah Burleight

Dr. Heike Rabe, Klinikum Brighton; Obstetrician Heather Brown, Midwife John;

Drehorganisation für August

 

Juni:

- Drehvorbereitungen und Organisation für Juli-Dreh in London und Brighton.

- Buchung des T5- Campers, der unser Kameraauto und unsere Unterkunft sein wird. Die Hotels in den Städten Brighton und London sind unbezahlbar.

- Abwicklung der Crowdfunding-Kampagne

 

Mai: Erfolgreiches Crowdfunding! + Weleda kommt als Sponsor auf mich zu!

 

 

 

Kontakt:

 

Carola Hauck

Nördliche Auffahrtsallee 21

80638 München

Mail: info[ at ]die-sichere-geburt.de

 

Büro: +49 89 1570 4858

Mobil: +49 163 4707787

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