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Regie und Produktion:

Carola Hauck

"Seit langer Zeit beobachte ich, wie mit Frauen in der Medizin, besonders in der klinischen Geburtshilfe umgegangen wird. Als ich dann Interviews zu Dammschnitten machte, konnte ich kaum glauben, wie viele Interventionen die Frauen während der Geburt über sich ergehen ließen. Die Zusammen-hänge zwischen Geburtsdauer und Interventionsrate waren nicht mehr wegzudiskutieren.

Schließlich kam die Diskussion über die Haftpflicht-prämie und es wurde in den Medien viel schwarz-weiß gemalt. Die Begriffe Verantwortungslosigkeit und Esoterik waren der Hausgeburt und Geburtshausgeburt zugeteilt, Sicherheit den Klinikgeburten.

 

Für mich war der Zeitpunkt gekommen, diesen Film zu machen. Für einen Wandel in der Geburtshilfe. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mütter und ihrer Kinder. Damit auch in der Geburtshilfe die Menschenrechte wieder einen Platz bekommen."

Referenz:

"Tisch No. 6", Dokumentarfilm über

Medizinstudenten in der Anatomie

Regie: Carola Hauck

Kamera: Hans-Peter Eckardt

83 Minuten, s/w

Hofer Filmtage

Berlinale Forum

FSK ab 16 Jahren

FBW: "Prädikat besonders wertvoll"

"Mein Name ist Hans-Peter Eckardt, ich engagiere mich als Kameramann für den Film über die Situation von Hebammen und Geburten im Allgemeinen in Deutschland aus einfachen Beweggründen. Zum einen habe ich selbst zwei Kinder, die von Hebammen in die Welt gebracht wurden und habe die ruhige, herzliche und gleichzeitig umfassend gebildete Begleitung bei der Vor- und Nachsorge und natürlich auch bei der Geburt selbst als äußerst wohltuend empfunden.

 

Es ist wichtig bei einem der intimsten und emotionalsten Moment des Lebens Menschen um sich zu haben, denen man vertrauen kann.

 

Auch die freie Wahl des Ortes der Geburt ist wichtig. Jeder werdenden Mutter sollte eine Hausgeburt möglich sein.

Die Selbstbestimmung der Mütter muss erhalten bleiben."

Kamera : Hans-Peter Eckardt

Filmeditor: Michaela Jordan

Michaela ist Künstlerin und Film-Editorin. Sie und die Regisseurin haben bereits 2001 bei einer Doku-Reihe zum Thema Geburt zusammen gearbeitet. Der intuitive Ansatz des Filmschnittes führt thematisch chronologisch und doch emotional, spannend und unterhaltsam durch den Film.

Ich freue mich bei diesem interessanten und wichtigen Projekt als Illustratorin mitwirken zu dürfen, besonders weil die Illustrationen substanzielle Aussagen in diesem Filmes verdeutlichen und erklären.

Motion Design:

Annina Burger, Berlin

Medizinisch wissenschaftliche

Illustration:

Lucille Solomon, Schweiz

Animation (TV-Paint):

Aedan Jenner & Team, Plymouth, UK

After-Effects:

Sarah-Mia Theil Nielsen, Berlin

Ich traf Carola im Mai 2016 auf der jährlichen FMX Visual Media Konferenz wo ich die Plymouth Art School vertrat. Sie suchte jemanden, der daran Interesse hätte, die 2D Animationen für ihr Dokumentarfilmprojekt „Die sichere Geburt - Wozu Hebammen?“ zu machen. Als sie mir das Projekt in allen Einzelheiten erklärte, freute ich mich darauf, bei einem Film mitzuwirken, der sichere und progressive Geburtshilfe unterstützt. In meiner Familie gibt es einige Krankenschwestern und Hebammen. Daher kenne ich einiges Aspekte der Geburtshilfe mit der sich der Film beschäftigt, ganz gut. Es macht mir immer Spass alternative Sichtweisen zu Medizintechnologie zu unterstützen. Das besondere Ziel dieses Filmes ist es ja, die Notwendigkeit der besseren Betreuung der Mütter und Kinder unter der Geburt aufzuzeigen.

 

Ich hoffe, dass die Figuren, die mein Team und ich für den Film animiert haben, sowohl unterhaltsam sind, als auch informieren.

„Die sichere Geburt“ ist ein Film, der die Leute über veraltete Traditionen der Geburtshilfe aufklären soll, genauso wie über schädliche Trends. Ich glaube, nach dem, was ich jetzt durch das Projekt weiß, wir müssen wirklich unsere Haltung gegenüber werdenden Müttern und Babys überdenken

Animation "rennende Hebamme" und "Fließband":

Benjamin Hohnheiser, Berlin

Titelanimation

Judith Holzer, Berlin

Sarah verpasste den Zeichentrick-Animationen den letzten Schliff und setzte die "Fließband" Animation zusammen, was eine wirkliche Herausforderung war.

Die Illustrationen con Lucille ergänzte sie durch die Animation der Hormone, Botenstoffe und Lichteffekte..

Schnitt Studio:

Studio B, Berlin

Tonmischung:

Roman Strack

Coloration: Studio Filmbilder, Stuttgart

Filmmusik:

Caroline Wunderlich und Frederik Hochmuth / tempertunes, Berlin

Postproduktionsberatung, DCP-Erstellung:

Thomas Bakels, Alpha Omega digital GmbH, München

Lichtbestimmung:

Oliver Trost