Team

Regie & Produktion: Carola Hauck

“Seit langer Zeit beobachte ich, wie mit Frauen in der Medizin, besonders in der klinischen Geburtshilfe umgegangen wird. Als ich dann Interviews zu Dammschnitten machte, konnte ich kaum glauben, wie viele Interventionen die Frauen während der Geburt über sich ergehen ließen. Die Zusammenhänge zwischen Geburtsdauer und Interventionsrate waren nicht mehr wegzudiskutieren.

Schließlich kam die Diskussion über die Haftpflichtprämie und es wurde in den Medien viel schwarz-weiß gemalt. Die Begriffe Verantwortungslosigkeit und Esoterik waren der Hausgeburt und Geburtshausgeburt zugeteilt, Sicherheit den Klinikgeburten.

Für mich war der Zeitpunkt gekommen, diesen Film zu machen. Für einen Wandel in der Geburtshilfe. Für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mütter und ihrer Kinder. Damit auch in der Geburtshilfe die Menschenrechte wieder einen Platz bekommen.”

Kamera und Ton: Hans-Peter Eckardt

„Ich engagiere mich als Kameramann für den Film über die Situation von Hebammen und Geburten im Allgemeinen in Deutschland aus einfachen Beweggründen. Zum einen habe ich selbst zwei Kinder, die von Hebammen in die Welt gebracht wurden und habe die ruhige, herzliche und gleichzeitig umfassend gebildete Begleitung bei der Vor- und Nachsorge und natürlich auch bei der Geburt selbst als äußerst wohltuend empfunden.

Es ist wichtig bei einem der intimsten und emotionalsten Moment des Lebens Menschen um sich zu haben, denen man vertrauen kann.

Auch die freie Wahl des Ortes der Geburt ist wichtig. Jeder werdenden Mutter sollte eine Hausgeburt möglich sein.

Die Selbstbestimmung der Mütter muss erhalten bleiben.”

Montage: Michaela Jordan

Dieser Film geht uns Alle an: die Schongeborenen, die Aufdieweltbringenden, die Helfer und natürlich auch die Wollenden. Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft ein Lebewesen in und auf die Welt kommen lässt, ist entscheidend – nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Darum gilt es das Bewusstsein zu schärfen damit Gewalt und Missbrauch frühzeitig erkannt und gebannt werden können.

Filmmusik: Caroline Wunderlich – tempertunes

Es ist Zeit für einen Film, der all das zusammenträgt, was die Geburtshilfe heute und hier ausmacht, der Informationen weitergibt und Bedingungen hinterfragt. Und zwar nicht, um weitere Ängste zu schüren, sondern die Möglichkeit zu schaffen, zurückzufinden zur Urkraft der Gebärenden und ihrer Kinder, um beider Willen.

Wie gut, dass es diesen Film jetzt gibt! Wir sind dankbar und stolz, an einem so sinnvollen Film mitgewirkt zu haben!

Sounddesign: Frederik Hochmuth – tempertunes

Als Eltern haben wir erlebt, wie unterschiedlich und prägend Geburtserfahrungen sein können, wie wichtig es für alle Beteiligten ist, in einem sicheren Raum voller Wärme und Vertrauen, dieses große Ereignis erleben zu dürfen und wie viele Spuren es hinterlassen kann, wird dieser Raum gestört.

Medizinisch wissenschaftliche Illustration: Lucille Solomon, Schweiz

Ich freue mich bei diesem interessanten und wichtigen Projekt als Illustratorin mitwirken zu dürfen, besonders weil die Illustrationen substanzielle Aussagen in diesem Filmes verdeutlichen und erklären.

Animation: Aedan Jenner und Mary Porter

Cartoons von Aedan Jenner und Mary Porter aus Plymouth animiert zeigen auf eine lustige und trockene Weise die tägliche Routine  auf Geburtsstationen.

After-Effects: Sarah-Mia Theil Nielsen, Berlin

Sarah verpasste den Zeichentrick-Animationen den letzten Schliff und setzte die “Fließband” Animation zusammen, was eine wirkliche Herausforderung war.Die Illustrationen con Lucille ergänzte sie durch die Animation der Hormone, Botenstoffe und Lichteffekte.

Animation: Benjamin Hohnheiser, Berlin

Bejamin animierte das Fließband für die “Fließband” Animation und den Teil der “rennenden Hebamme” auf die Musik.

Titelanimation: Judith Holzer, Berlin

Judith animierte die Filmtitel des Vor- und Abspannes des Filmes.

Motion Design: Annina Burger

Die medizinisch-wissenschaftlichen Illustrationen setzte Annina mit den Studioaufnahmen der Schwangeren in den verschiedenen Positionen und Geburtsstadien zusammen, so dass so ein lebendiger Eindruck entstand.

Postproduktionsupervisor: Thomas Bakels, ALPHA-OMEGA digital GmbH

Vom Postproduktionsmanagement, Farbkorrektur, Titeling, DCP-Erstellung, DVD-Programmierung – alles war bei Thomas in den besten Händen.
Der Mann, der Metropolis restaurierte – mehr brauche ich hier nicht zu sagen.
Danke Thomas!